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Bildgebende Diagnostik
Computertomographie (CT)
• Magnetresonanztomographie (MRT)


Computertomographie (CT)

Bilder CT

Mit der Computertomographie erstellen wir Röntgen-Schnittbilder des Kopfes oder der Wirbelsäule. Diese Bilder leisten einen wichtigen Beitrag in der Diagnostik von Durchblutungsstörungen und Blutungen, Verletzungsfolgen sowie Geschwulstbildungen und Bandscheibenerkrankungen. Nicht selten ist während der Untersuchung die zusätzliche Gabe eines (jodhaltigen) Kontrastmittels nötig, wie Sie es möglicherweise von Röntgenuntersuchungen der Nieren oder der Gallenblase kennen.

Die besonderen Stärken der CT bestehen darin, daß die Untersuchung nicht lange dauert und außerdem zu sehr zuverlässigen und aussagekräftigen Ergebnissen führt. Grund hierfür ist nicht zuletzt die Summe umfangreicher Erfahrungen, die im weltweit täglichen Einsatz der CT seit fast vier Jahrzehnten gesammelt werden konnten.



Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT)
• Kernspintomographie

Schnittbilder MRT

Das im deutschen Sprachraum auch als Kernspintomographie bekannte Untersuchungsverfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen den Wasserstoffatomen des Körpers, einem starken statischen Magnetfeld, Hochfrequenzimpulsen und elektronisch erzeugten in der Stärke variierenden Magnetfeldern.

Die MRT kann grundsätzlich für alle Körperregionen eingesetzt werden, hat aber nach wie vor einen besonderen Schwerpunkt in der Untersuchung von Gehirn, Schädelbasis, Wirbelsäule und Rückenmark. Sie ist daher heute unverzichtbarer Bestandteil der neurologischen und psychiatrischen Diagnostik, und zwar insbesondere bei Geschwulst- und entzündlichen Erkrankungen.

Durch die rasche Weiterentwicklung der enormen Möglichkeiten der MRT während der letzten 10 Jahre sind auch zunehmend Gefäß- und Funktionsuntersuchungen an Gehirn und auch Rückenmark möglich geworden. Deshalb müssen heute nur noch ausnahmsweise aufwendige und eingreifende Untersuchungen im Krankenhaus durchgeführt werden, wie z.B. Arteriographie und Myelographie.

Die Magnet-Resonanz-Tomographie hat nach heutiger Kenntnis keine schädigenden Effekte und ist deshalb auch für die Untersuchung von Kindern und für langfristige Verlaufskontrollen besonders geeignet.

Nicht untersuchbar sind allerdings die Träger von Herzschrittmachern und einigen anderen metallischen/elektronischen Implantaten, die im Magnetfeld beschädigt werden können. Dies gilt auch für Patienten mit künstlichen Herzklappen älterer Bauart.

Magnet-Resonanz-Tomographie – MRT

Computertomographie - CT

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