Alzheimer-Erkrankung
Bei der Alzheimer-Erkrankung handelt es sich um eine
Demenz, die sich schleichend entwickelt, aber die Symptome jeder typischen Demenz zeigt. Deshalb ist die Diagnose zuerst durch den Ausschluss anderer Ursachen für die dementiellen Symptome zu stellen. Für die Diagnose sprechen zusätzlich ein langsam fortschreitender Verlauf, Eiweißveränderungen im Nervernwasser, Allgemeinveränderungen im
EEG und erst spät eine sichtbare „Schrumpfung” des Gehirns in
bildgebenden Untersuchungen (Computertomographie oder Kernspintomographie). Grundsätzlich weiß man nicht, woher der Abbau der Nervenzellen kommt. Festzustellen ist aber ein Abbau bestimmter Nervenzellen, die Verminderung eines bestimmten Enzyms und des ganzen Systems, das mit Acetylcholin, einem bestimmten Botenstoff, funktioniert. Gleichzeitig sind auch Nervenzellen betroffen, die mit Glutamat, einem anderen Botenstoff, arbeiten. Deshalb verordnet man Substanzen, die positiv auf das glutamerge System und / oder auf das cholinerge System wirken. Diese Substanzen haben manchmal einen positiven Effekt auf die „Alltagstauglichkeit” der Patienten, bewirken aber hauptsächlich eine Verlangsamung der Erkrankung.
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