Psychose
Hierbei handelt es sich um bestimmte seelische Symptome, die auftreten, wenn im Gehirn bestimmte Botenstoffe eine bestimmte Grenze, die sogenannte „Dopaminschwelle” überschreiten. Typische Symptome sind das Gefühl, alles habe mit einem selbst zu tun, Gedanken, die durcheinander kommen oder „abreißen”, Stimmen hören, Dinge riechen, schmecken, hören, fühlen und sehen, die andere nicht nachvollziehen können, und die innere Unfähigkeit, diese Dinge noch in Frage stellen zu können, das heißt, die „unkorrigierbare Gewissheit”, ferner Antriebsstörungen, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen sowie häufig panische Angst. Eine Psychose muss man mit
Neuroleptika behandeln, damit v.a. nicht die Antriebslosigkeit, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblematik bestehen bleibt. Diese Medikamente machen nicht abhängig. Weil die Patienten meist nicht einsehen, dass sie „krank” sind, also eine verzerrte Wahrnehmung haben, ist es oft schwierig, eine Behandlung einzuleiten.
> zurück zur Übersicht